Sonntag, 19. Juni 2016

What I eat in a Day (vegan, high carb low fat)

Ich habe auch Montag mal fotografiert, was ich so gegessen habe :3

 Zum Frühstück gab es Haferflockenbrei aus Haferflocken, etwas geschroteten Leinsaaten und Traube-Nuss-Müsli, den ich einfach nur mit heißem Wasser aufgegossen habe, anstatt ins zu kochen. Als Obst habe ich mir Erdbeeren, eine Aprikose und einen halben Apfel klein geschnitten.
Dazu habe ich noch einen Chai mit Soja-Reis-Milch getrunken :)
 
 
Mein Mittagessen war Naturreis mit Rote-Linsen-Gemüse-"Bolognese".
 
 
Eine Tasse heiße Schokolade :) Bzw. ist es fast Aztekenkakao, außer dass ich kein Chili daran tue und noch etwas Soja-Reis-Milch. (Macht man Aztekenkakao mit heißem oder kalten Wasser? Naja, keine Ahnung, ich nehme für meinen auf jeden Fall heißes Wasser, Backkakao, Vanille und etwas Soja-Reis-Milch)
 
 
Zum Abendessen gab es bunten Salat mit Salat (oh ja, tatsächlich^^), Radieschen, Tomate, Lauchzwiebel, Petersilie, weißen Bohnen, Kichererbsen und Erbsen.

Sonntag, 12. Juni 2016

Wie man sich beim Ausmisten mit sich selbst auseinandersetzen muss...

Marie Kondo empfiehlt, beim Aufräumen mit der Kleidung anzufangen, sich im Schwierigkeitsgrad immer weiter zu steigern, bis man schließlich bei den Erinnerungsstücken ankommt. Sie gibt den Impuls, dass man dadurch, dass man sich von Erinnerungsstücken trennt, mit der Vergangenheit abschließen kann, um im Hier und Jetzt glücklich zu sein.
 
 Ich habe also schön brav mit der "einfachsten Kategorie", der Kleidung angefangen. Doch schnell bin ich an einen Tiefpunkt beim Ausmisten gekommen. Bei vielen Kleidungsstücken war klar, dass sie mir gut gefallen, stehen und zu meinem Stil passen und mich glücklich machen. Bei anderen Teilen war mir klar, dass ich mich von ihnen trennen möchte. Aber dann gab es auch wiederum Kleidungsstücke, die mir gut gefallen, stehen und zu meinem Stil passen und mich nicht glücklich machen. Und fragte mich: Wieso?
Irgendwann dämmerte mir, dass daran Erinnerungen hängen. Ich habe viele Kleidungsstücke schon einige Jahre. Und gerade jene, die aus Zeiten stammen, in denen es mir nicht gut ging, rufen neben einem Gefühl von Freude über das schöne Kleidungsstück auch das negative Gefühl der Erinnerung hervor.

Samstag, 11. Juni 2016

Vision: Das Leben nach dem Aufräumen

Bevor ich gleich loslege mit dem Aufräumen - eigentlich wollte ich heute schon viel früher anfangen, aber na ja - schreibe ich nieder, was ich mir in den letzten Tagen überlegt habe, wie ich mein Leben nach dem Aufräumen gestalten möchte. Marie Kondo empfiehlt das, damit man während des Aufräumens einen Maßstab hat, an dem man sich orientieren kann.
Ich möchte zu Hause einen Ort der Ruhe haben, an den ich mich wirklich freue, zurückzukehren nach einem langen Tag, ohne den Gedanken "scheiße, wie sieht es denn nur hier aus? Eigentlich müsste ich aufräumen, wenn ich Zeit dazu hätte."
Ich wünsche mir kein komplett anderes Leben, da ich sehr glücklich mit meinem jetzigen bin. Ich möchte nur eine weitere Sache, die mich blockiert, hinter mir lassen. Ich möchte mich leichter fühlen und ein Stück unbeschwerter mein Leben leben. Ich möchte mich auf die Dinge konzentrieren, dich ich gerne tue und die mich glücklich machen, ohne von anderen Dingen blockiert zu werden. ich möchte nicht, dass mein Zeichenblock in irgendeiner Schublade zwischen Ganz viel Krempel vergessen wird. Ich möchte Raum für alles schaffen, das mich interessiert, und, das mir am Herzen liegt. Ich möchte mich mit meinen Lieblingsgegenständen umgeben. Ich möchte eine Kommode voller Lieblingskleidungsstücke und eine Küche, die zum Kochen einlädt.
Ich möchte auch nicht von einem Papierberg erschlagen werden, sondern fokussierter mein Studium angehen. Ich freue mich darauf, zu wissen wo alles ist, und mich nicht mehr damit herumärgern zu müssen, erst einmal einen Haufen Blätter durchwühlen zu müssen, bis ich das gefunden habe, was ich suche.
Ich wünsche mir Raum für mich in meinen eigenen Räumlichkeiten. Ich möchte mich von meinen Hobbys begeistern und erfüllen lassen. Ich möchte den Schrank öffnen und all die Dinge, mit denen ich mich gerne beschäftige, begrüßen mich und laden mich dazu ein, mich ihnen zu widmen. Ich möchte zeichnen, lesen, schreiben, Yoga machen, meditieren, schwimmen, Spaziergänge machen und und und... Ich möchte einfach unbeschwert das Leben genießen und meine Zeit mit Dingen verbringen, die mich glücklich machen.

Dienstag, 7. Juni 2016

Projekt: ein für alle Mal aufräumen

Ich bin seit je her leider sehr unordentlich. In meinem Kinderzimmer habe ich mir immer einen Weg durch die Spielsachen bahnen müssen. Als ich  Teenager war, wurde es auch nicht besser. An Stelle der Spielsachen, die zum Teil noch immer in den Schränken meines Zimmers oder auf dem Dachboden ihr Dasein fristeten, überfluteten Berge von Papier den Boden. Von meinem Schreibtisch möchte ich gar nicht erst anfangen. Nur so viel: Es gab einen guten Grund, warum auch Papierkram auf dem Boden war... Tatsächlich räumte ich damals sehr selten auf und wenn, dann nur den Schreibtisch und/oder Boden, aber die Regale blieben eine Müllhalde. Auch, war es natürlich sehr mühsam aufzuräumen, schließlich hatte sich viel zu viel Krempel angesammelt.
Besser wurde es eigentlich erst, als ich bei meinen Eltern auszog. Da war ich gezwungen nicht alles mitzunehmen. Nach und nach mistete ich im Zimmer bei meinen Eltern aus.
Ich war motivierter, mein neues zu Hause nun ordentlicher zu halten, damit es gar nicht erst wieder so weit kommt, und, um mir selbst zu beweisen, dass ich das hinkriege. Der Erfolg war sehr groß - im Vergleich zu vorher. Leider ist bis dato meine Ordnung immer noch weit davon entfernt, was man gemeinhin als Ordnung bezeichnen würde. Ich räume jetzt zwar mindestens wöchentlich auf, aber nach zwei Tagen siegt wieder das Chaos. Irgendwie habe ich versucht, mich mit dem Gedanken abzufinden, dass ich es akzeptieren muss, andauernd aufzuräumen, wenn ich keine Ordnung halten kann. Aber so wirklich glücklich bin ich damit nicht.
 

Montag, 23. Mai 2016

Vermeintliche Erwartungen anderer

Ich mache mir leider viel zu häufig Druck, vermeintliche Erwartungen anderer zu erfüllen. Es fällt mir auch oft schwer, zu differenzieren, in wie weit die Erwartungen realistisch sind und was man kaum erfüllen kann.
Dinge, die ich mich fragen möchte, wenn ich wieder einmal denke, dass etwas von mir erwartet wird und mich das unter Druck setzt:
 
  • Würde ich das von der anderen Person auch erwarten, wenn ich an ihrer Stelle wäre?
  • Wenn ja, fände ich es richtig von mir, das zu erwarten?
  • Bin ich wegen der Erwartung sauer auf die Person, von der ich denke, dass sie die Erwartung hat?
  • Wäre die Welt besser oder schlechter, wenn niemand diese Erwartung an jemand anderes stellen würde?
  • Finde ich, dass man das erwarten kann oder sollte?
  • Auf einer Skala von eins bis zehn, wie sehr stört es mich, diese Erwartung zu erfüllen?
  • Würden andere diese Erwartung erfüllen?

Sonntag, 22. Mai 2016

Dankbarkeit



Ich bin dankbar für diesen Moment. Ich bin dankbar für diesen Tag. Auch wenn es mehr zu tun gibt, als ich mir das wünschen würde, und er ziemlich voll gestopft ist und ich viel erledigen muss. Ich bin dankbar, dass es ihn gibt, denn auch er ist ein Tag meines Lebens. Früher hätte ich gesagt, dass es ein "scheiß Tag" ist, jetzt bin ich dennoch dankbar dafür, dass es ihn gibt. Und ich baue immer wieder kleine Dinge ein, die mich glücklich machen.
Für mich entsteht Stress dadurch, dass ich den Moment verleugnen und in meinem Gedankenkonstrukt aus Dingen, die ich noch alle erledigen muss, lebe. Und dann möchte ich gleichzeitig alles direkt machen und alles gar nicht machen. Und brauche schon, bevor ich angefangen habe, etwas zu tun, eine Pause von den Gedanken. Aber ich kann dieses Gedankenkonstrukt auflösen, indem ich zum jetzigen Moment zurückkehre und einfach dankbar dafür bin, dass es ihn gibt, und mit meinen Gedanken nur noch bei der einen Sache bin, die ich gerade tue. Wenn ich bei dem bin, was ich gerade tue, bin ich viel weniger gestresst, als wenn ich bei dem bin, was ich an dem ganzen Tag oder gar an mehreren zu tun habe.
Und ich bin dankbar diesen Tag geschafft zu haben. Bin dankbar für jeden Moment. Bin dankbar aber auch für diesen Moment, in dem ich mich jetzt ausruhen und schlafen gehen kann, anstatt mit meinen Gedanken schon bei dem, was ich morgen tun muss, zu hängen.
Es ist eine Übung der Achtsamkeit, seine Gedanken immer wieder zu dem was gerade ist zurückzulenken, wenn sie dahin abgleiten, was noch alles zu tun ist. Es ällt mir noch schwer, aber diese Übung tut mi so gut. Sie erinnert mich immer wieder daran, dass ich im jetzigen Augenblick glücklich bin

Montag, 16. Mai 2016

Lang ist's her

Lang ist's her. Das Bloggen fehlt mir wirklich sehr. (Und das sollte sich nicht mal reimen...) Aber irgendwie wusste ich nie, wie ich wieder starten sollte. Einfach drauf los am besten. Nicht ewig überlegen, sondern das schreiben wonach mir ist. Gerade ist mir danach einfach ein bisschen meine derzeitigen Gedanken und mein derzeitiges Leben zusammen zu fassen und damit eine Basis für folgende Posts zu schaffen.
Was mich auch davon abgehalten hat, weiterzuschreiben war irgendwann der Gedanke: "Ich habe so lange nicht mehr geschrieben, jetzt liest eh keiner mehr meinen Blog." Aber das ist keine Einstellung, die mir weiterhilft. Denn so wird ihn auch nie wieder jemand lesen. Tatsächlich habe ich immer noch Klicks und außerdem habe ich es auch schon einmal geschafft, Leser zu bekommen, wieso nicht nochmal? Und alle, die mir folgen (oder zumindest die davon, die noch Blogs lesen), sehen ja auch meine Posts in ihrem Reader.
Und während ich das hier tippe, merke ich, wie ich immer mehr Lust bekomme, wieder meine Gedanken auszudrücken, indem ich die Worte fließen lasse.